Das alltägliche Fremde 

Das alltägliche Fremde – Animation im Kühlschrank 

Animation mit Lebensmittel 
Idee & Animation: Ernst Spiessberger
Länge: 10:00 min, Österreich 2002 

Die Lebensmittel im Kühlschrank befinden sich in einem erstarrten Zustand, obwohl ihnen gleichzeitig noch etwas Lebendiges anhaftet. Auf narrative Weise werden Verformungen, Verbindungen und Metamorphosen von Essbarem im Film gezeigt. Alle durch die Animation in Bewegung gesetzten “Spielelemente” und Requisiten bestehen aus diesen essbaren Materialien, aus Lebensmitteln. Das Bewegen der im Kühlschrank befindlichen Lebensmittel lässt Wesen erscheinen und verschwinden, lässt Landschaften entstehen und vergehen. Die Animation kreiert eine Belebung, setzt das Animalische frei, wodurch sie scheinbar zum Leben erweckt werden. Das Genormte formt sich zu einem individuellen Wesen, das uns so Vertraute verwandelt sich zu etwas Lebhaftem, Eigensinnigem, Fremdem. 

Ernst Spiessberger 

Kuenstler 

Filmregisseur

Szenenbild

Stop Motion Movie 

Animation

Artist

Artwork